Initiative

Die eFuel Alliance setzt sich für den industriellen Ausbau und die Förderung der weltweiten Produktion und Anwendung von eFuels in verschiedenen Sektoren ein. Unser Ziel ist die politische Akzeptanz und regulative Berücksichtigung von eFuels als bedeutender Beitrag für nachhaltigen Klimaschutz. 

Wer wir sind
und wofür wir stehen

Die eFuel Alliance ist eine Interessensgemeinschaft, die sich für die industrielle Produktion von synthetischen flüssigen Kraft- und Brennstoffen aus erneuerbaren Energien einsetzt. Sie steht allen Organisationen und Interessierten offen, die das Ziel teilen, eFuels als Beitrag für den Klimaschutz zu etablieren, zu fördern und weltweit zur Anwendung zu verhelfen. Dazu gehören Einzelunternehmen, Verbände sowie Einzelpersonen, unter anderem aus dem Mineralölhandel und der Mineralölindustrie, der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Forschung und Wissenschaft, der Luft- und Seefahrtbranche, der Chemieindustrie sowie aus dem Bereich der Energieproduktion und -gewinnung und natürlich die jeweiligen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen aus diesen Bereichen.

Kontakt aufnehmen

Aufgaben und Ziele
der Initiative

Die eFuel Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, die Herstellung synthetischer flüssiger Kraft- und Brennstoffe voranzutreiben und zu intensivieren. Wir werben daher aktiv gegenüber der Politik und Behörden, der (Fach-)Öffentlichkeit, der Wissenschaft und den Medien für die Vorteile und den Nutzen von eFuels und bringen uns proaktiv in Entscheidungsprozesse und Debatten ein. Die eFuel Alliance bündelt und verstärkt die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder und ist ein anerkannter Gesprächspartner für sämtliche Belange rund um das Thema eFuels und synthetische flüssige Kraft- und Brennstoffe.

Unsere Forderungen
an die Politik

  1. Technologieoffenheit in der Klimaschutzpolitik.
    Als eFuel Alliance sind wir davon überzeugt, dass ein technologieoffener Ansatz, der auch den Einsatz synthetischer flüssiger Kraft- und Brennstoffe fördert, volkswirtschaftlich am effizientesten und verlässlichsten ist. Nachhaltigkeit, Innovationen, Wettbewerb und Akzeptanz können so sehr gut miteinander in Einklang gebracht werden.

  2. Ganzheitliche Entwicklung einer Wirtschaft für Wasserstoff-Folgeprodukte in Europa.
    Durch die Produktion und die Anwendung wasserstoffbasierter Produkte wie eFuels kann Europa global eine technologische Vorreiterrolle einnehmen und somit auch die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Europa sichern. Dafür benötigt es passende Rahmen- und Nutzungsbedingungen. Es ist Aufgabe der Europäischen Union, ein ganzheitliches Vorgehen beim Aufbau der notwendigen Produktionsanforderungen und bei der regulatorischen Anerkennung, etwa von eFuels, zu garantieren.

  3. Energiesteuer reduzieren.
    Der positive Beitrag, den eFuels für den Klimaschutz leisten, muss bei der Energiesteuer berücksichtigt werden. Wird die Energiesteuer auf umweltrelevante Bemessungsgrundlagen gestellt, führt das zwangsläufig zu einer Reduktion der Energiesteuer auf synthetische Kraftstoffe.

  4. Anrechenbarkeit auf CO2-Flottengrenzwerte.
    Die Anrechnung von eFuels auf die EU-CO2-Flottenziele für Pkw, leichte sowie schwere Nutzfahrzeuge ist ein entscheidender Hebel für die Erreichung der Klimaziele im Straßenverkehr. Die durch eFuels erzielte Treibhausgas-Einsparung sollte daher unbedingt bei der Anrechnung auf die EU-CO2-Flottengrenzwerte berücksichtigt werden, um eine weitere Lösungsoption zur Klimazielerreichung zu schaffen.

  5. Internationale Zusammenarbeit zum Aufbau einer globalen Produktion stärken.
    Mithilfe von eFuels kann global erzeugter Strom aus erneuerbaren Energien erstmals weltweit genutzt werden. Denn eFuels sind leicht speicherbar und transportabel und bieten so die Möglichkeit, erneuerbare Energien in Form flüssiger Energieträger global herzustellen und zu importieren. Dies leistet einen entscheidenden Beitrag, die globale Energiewende umzusetzen und ein klimafreundliches Energiesystem auch in strukturell schwächeren Gebieten aufzubauen.

  6. Industrielle Produktion von eFuels fördern.
    Durch die Unterstützung von Pilotprojekten soll möglichst schnell eine eFuel-Produktion im industriellen Maßstab erreicht werden. Auch mittels Ausschreibungsverfahren zur Investitionsabsicherung und Mengenzusagen kann ein Markthochlauf kurzfristig unterstützt werden.

Mitglieder

Die eFuel Alliance setzt sich aus Unternehmen und Instituten verschiedener Branchen zusammen, die die Etablierung von eFuels vorantreiben möchten. Zu unseren Mitgliedern zählen:

UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e. V.
vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Udo Weber
zur Website
UNITI-Kraftstoff GmbH
vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Elmar Kühn
zur Website
Allgäuer Mineralöl-Handels-Gesellschaft
AUTO ROLL GmbH
Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH
Ernst Buscher GmbH & Co. KG
Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH
DKV EURO SERVICE GmbH + Co. KG
Futures Services GmbH
Grüne Mineralöle GmbH & Co.KG
Mineralöl Harrer GmbH
helios lubeoil
Hermann Lother & Co. Mineralölhandelsgesellschaft mbH
Knies + Lagotka GmbH & Co Minerölvertriebs KG
Leu Energie GmbH & Co. KG
Liqui Moly GmbH
MaierKorduletsch Gruppe
Spedition Matth. Kuhn
OKTAN Mineraloel-Vertrieb GmbH
Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsges. mbH
RATIO Unternehmensgruppe
TBZ Brennstoffzentrale Guillon & Hammerschmidt Mineralölvertriebs-GmbH
Erwin Thönniges GmbH & Co. KG
VORST HEIZÖL

Sprecher & Verantwortliche

Sie interessieren sich für die Vorteile und Möglichkeiten, die der Einsatz von eFuels mit sich bringt? Oder sind Sie an einer Unterstützung unserer eFuel Alliance interessiert?
Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner.

Dr. Peter Seifried
Vorsitzender seifried@efuel-alliance.eu
Udo Weber
stellv. Vorsitzender weber@efuel-alliance.eu
Ole von Beust
Geschäftsführer vonbeust@efuel-alliance.eu
Georg Ehrmann
stellv. Geschäftsführer ehrmann@efuel-alliance.eu

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